Paketversand

Durch den boomenden Onlinehandel werden mehr Pakete verschickt denn je. Paketdienste wie DHL, UPS, DPD oder Hermes suchen händeringend Personal. Lieferfristen verlängern sich, da Paketzusteller der Menge nicht mehr Herr werden.

Um aus dieser Misere heraus zu kommen, gab es verschiedene Lösungsansätze. Doch konnten sich die Zusteller letztendlich auf kein Maßnahmenpaket einigen. Einen Ansatz möchte ich gerne vorstellen, da er meiner Meinung nach durchaus Potential hätte.

Wie oben schon aufgezählt kennen wir in Deutschland die 4 großen Paketdienste. Daneben kommen noch viele weitere kleine und lokale Zusteller. Wenn es also dumm läuft, kommt am Tag 5 oder 6 mal ein Zusteller mit Paketen, da jeder zu unterschiedlichen Zeiten liefert und logistisch anders aufgestellt ist. Es versteht sich eigentlich von selbst, dass das Wahnsinn ist.

Und nun gab es die Idee, dass alle Pakete von allen Zustellern in einer Paketstattion landen. Diese sind ja teilweise schon vorhanden. Die Packstationen werden dann einmal täglich von einem lokalen Zusteller gelehrt, und an die Haushalte verteilt bzw. kann man sich das Paket auch direkt von der Packstation abholen. Man ist so oft nicht zu Hause, wenn ein Paket kommt und muss am Ende dann doch zur Filiale, die am Ende sogar noch weiter weg ist, als die Packstation.

Für mich klang dies vielversprechend. Doch leider konnten sich die Paketdienstleister nicht einigen. Es ging wieder einmal ums liebe Geld und wer das am Ende bezahlt und vor allem fürchteten sie die Abgabe von Kompetenzen beziehungsweise Marktmacht.


27.12.2017

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