Darf man mitreden?

Es ist schon einige Zeit her, das gab es mit dem Regisseur James Cameron eine ziemlich hitzige Debatte um den Film Wonder Woman.  Der Film wurde von vielen Frauenrechtlern und einem Großteil der Frauenbewegung gefeiert. Der Film war großartig und stellte eine starke Frau in den Vordergrund. James Cameron war da jedoch anderer Meinung.

James Cameron war und ist immer noch der Meinung, das die Darstellung der Sarah Connor in den Terminator Filmen, gespielt von Linda Hamilton, das perfekte Beispiel für strake Frauen ist. In Wonder Woman sieht er ein weiters Beispiel für Sexismus, da Diana zu sexy dargestellt wurde. Mit dieser Ansicht hat er sich sehr viele Feinde gemacht und selbst Petty Jenkins, die Regisseurin von Wonder Woman meldete sich zu Wort. James Camron soll von seinem hohen Ross runter kommen und sich beruhigen.

Auch wenn James Cameron für seine Position Argumente hat, weiß ich nicht, ob er als Mann das Recht hat, für die Frauenbewegung zu sprechen. Ich als Mann weiß doch nichts darüber, welchen Kampf Frauen am Arbeitsplatz ausfechten, um anerkannt zu werden. In Teilen der Welt werden Frauen immer noch unterdrückt oder haben weit weniger Rechte als Männer. Ich versuche jeden Menschen gleich zu behandeln, egal welches Geschlecht. Und ob die Feminismusbewegung die Rolle der Frau in Filmen gut finden oder nicht, sollte den Frauen überlassen werden. Denn sie sind die Leidtragenden. Wir Männer haben nur eine Meinung dazu, stecken jedoch nicht drin und daher sollte James Cameron seinen Mund halten.


05.03.2018

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