Verschenkt

Es ist verdammt Schade. Downsizing hätte ein richtig guter Film werden können. Das Thema klang richtig interessant und bietet sehr viel Diskussionsstoff. Leider wurde daraus ein Film, der mich von vorne bis hinten nur gelangweilt hat. Es gab einige Gags, die auch gezündet haben. Jedoch wirkte die Hauptfigur total charakterlos auf mich. Für mich war der Film leider verschwendete Zeit. Das ärgert mich vor allem, da ich große Hoffnungen hinein gesteckt hatte.

Der Film folgt dem Leben von Paul Safranek und seiner Ehefrau Audrey. Der einfach gestrickte und gutmütige Physiotherapeut aus Omaha träumt mit seiner Frau von einem besseren Leben. Als auf der Erde eine Krise der Überbevölkerung einsetzt, gelingt es norwegischen Wissenschaftlern, ein radikales Verfahren zu entwickeln, mit dem sie die Menschheit auf eine Körpergröße von 12,7 cm schrumpfen lassen können. Auf diese Weise lassen sich zudem die Lebenshaltungskosten enorm senken. Von den Verlockungen eines verschwenderischen Lebensstils träumend, beschließen Paul und Audrey, sich der kontroversen Behandlungsmethode zu unterziehen. Audrey macht jedoch kurz vor der Behandlung einen Rückzieher und Paul wird alleine geschrumpft. So muss er ganz alleine sein Leben in „Leisureland“ auf die Reihe bekommen, wo er schon bald neue Freund wie seine Nachbarn Dusan und Konrad oder die aus Vietnam geflohene Ngoc Lan trifft.


19.01.2018

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