hätte Potential gehabt

Der Film Vielmachglas sah für mich nach Potential aus. Ich mochte das Thema und es hätte auch sehr viel her gegeben. Jedoch wurde das Potential nicht genutzt und der Film eher komödiantisch aufgezogen. Er hatte ein paar gute Szenen, wo man auch herzhaft lachen konnte. Jedoch kann man ihn nicht gerade zu den Perlen des deutschen Kinos zählen.

Ihre Familie geht Marleen gewaltig auf den Keks. Nur, weil sie mit Anfang 20 noch nicht von zu Hause ausgezogen ist und lieber in einem kleinen Kino jobbt statt zu studieren, machen ihr ihre Eltern  ständig Vorwürfe. Die würden es nämlich viel lieber sehen, wenn Marleen genauso zielstrebig und engagiert wäre wir ihr Bruder Erik. Der ist nicht nur als Entwicklungshelfer, Surflehrer und Bergsteiger rund um den Globus aktiv, sondern schreibt jetzt zu allem Überfluss auch noch Bücher! Marleen hält es kaum noch aus. Als dann zu allem Überfluss ein tragisches Unglück geschieht, packt sie kurzerhand ihre Sachen und bricht in die Welt auf. Wohin? Das weiß sie nicht. Aber als sie unterwegs dem Fotografen Ben und der durchgeknallten YouTuberin Zoë begegnet und von einem Abenteuer ins nächste stolpert, stellt sie fest, dass es kein Ziel braucht, um glücklich zu sein…

Wie schon anfangs gesagt, hatte der Film durchaus seine Momente und war auch für einen Lacher gut. Doch er hatte für mich 2 große Probleme. Das eine Problem heißt Uwe Oxenknecht und das andere Mathias Schweighöfer. Natürlich waren sie nur am Rande zu sehen doch ich mag die beiden einfach nicht. Den Ochsenknecht konnte ich von Anfang an nicht leiden. Am Anfang konnte ich Mathias Schweighöfer gut leiden doch spätestens seit der Amazon Werbung geht er mir nur noch auf den Senkel. Ich konnte ihm seine Rolle auch überhaupt nicht abkaufen. Ich glaube mit der FireTV Werbung hat Schweighöfer sich eine Bärendienst erweisen.


09.03.2018

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