Panne

In der neusten MacOS kam es zu einer Netzwerkpanne. Der Finder kam bei Dateifreigaben ins Stottern und hat sich teilweise aufgehängt. Das System war dadurch unbedienbar und musste anschließend neu gestartet werden.

Das Problem wurde durch ein Update gelöst und alles funktioniert wieder reibungslos. Ich bin jedoch kein großer Fan von Apple und meine Ansichten haben schon zu mancher hitzigen Diskussion geführt. Auch auf die Gefahr, dass ich wieder Schelte bekomme, freue ich mich über Pannen und Probleme von Apple. Das hat einen einfachen Grund. Apple wird von seinen Jüngern immer als das Super System dargestellt. Es hat keine Fehler und funktioniert auf Anhieb.

Naja, und nun sehen wir ja, dass es eben doch Fehler gibt. Einige sind nur unter der Haube und der Nutzer merkt nichts davon. Andere hingegen wieder, wie das Stottern des Finders, werden sehr wohl von den Nutzern wahrgenommen. Ich will absolut nicht sagen, dass andere Systeme keine Fehler haben. Ich kenne nicht ein einziges Computersystem, was ohne Fehler reibungslos funktioniert. Doch Apple gibt die Fehler nur nach großem Druck zu. Es muss ja das tolle Image für Apple Jünger gewahrt werden. Wenn man jedoch unter die Haube schau, dann gibt es ebenso Probleme, wie bei jedem anderen System auch. Nur sind eben Apple Jünger die besonders nervige Gruppe, da es für sie quasi zur Religion geworden ist. Und da wird verteidigt, egal wie offensichtlich das Problem oder die Fehler sind.


28.12.2017

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