Wieder Mal…

Wieder einmal muss ich auf den Mac eingehen. Seit 15 Jahren schleppt Apple eine Sicherheitslücke mit sich herum, die sehr gravierend ist. Mit diesem so genanten Zero-Day-Exploit kann ein ganzes System gekapert werden.

Im Grunde nervt es mich eigentlich nur noch. Immer wieder die Diskussion Mac oder PC. Ich habe entschieden, dass ich mit einem PC wesentlich besser zurecht komme, als mit einem Mac. Ich erachte die freie Konfigurierbarkeit von Hard- und Software als essentiell. Aber darum geht es in dem Artikel ja eigentlich gar nicht. Voraus ging einmal wieder eine Diskussion mit einem Apple Jünger. Fast schon religiös wurde mir entgegnet, in Apple Systemen gibt es keine Fehler und es gehört zu den sichersten Systemen der Welt.

Gerne betone ich hier noch einmal, dass es weder „das“ sicherste System gibt. Auch gibt es nicht „das“ Beste System. Eben so wenig gibt es die eierlegende Wollmilchsau. Die gibt es eigentlich in keinem Lebensbereich. Ein religiöser Apple Fanboy hört sowas natürlich nicht gerne. Also musste ich ihm die ganze Sache beweisen. Und siehe da, es gibt eine sehr gefährlich Schwachstelle im System bis hin zu Version 10.13.

Der Exploit soll es unter anderem ermöglichen, Schutzfunktionen von macOS wie System Integrity Protection “permanent zu deaktivieren” – und eine Root-Shell zu installieren, Malware könnte sich damit dauerhaft im System des Nutzers einklinken.

Wieso sind Apple User nur so religiös und fanatisch veranlagt, dass ihr System das beste von allem ist. Und wenn man ihre Einstellung nicht teilt, werden sie beleidigend.


01.01.2018

Kommentar verfassen