Der Umweltschutz rückt immer mehr ins Bewusstsein vieler Menschen. Auch Wirtschaftsunternehmen versuchen zunehmend auf innovative Technik zu setzen, um die Umwelt zu schonen. So auch Zughersteller und Betreiber.

Solarantrieb

In Australien wurde der erste Solarzug der Welt in Betrieb genommen. Eine gemeinnützige Eisenbahngesellschaft lässt einen Pendelzug auf einer 3 Kilometer langen Strecke fahren. Die Fahrt mit dem Solarzug dauert 7 Minuten. Für eine Strecke benötigt der Zug etwa vier Kilowattstunden. Der Akku hat eine Kapazität von 77 Kilowattstunden, kann also den Zug praktisch den ganzen Tag über versorgen. An einer Station wurde eine 30-Kilowatt-Solaranlage installiert, die den Akku während des 20-minütigen Aufenthalts des Zuges laden soll. Auf dem Dach wurden Solarmodule mit einer Leistung von insgesamt 6,5 Kilowatt ausgelegt. Zur Sicherheit wurde jedoch noch ein Dieslmotor eingebaut.

Brennstoffzelle

2016 präsentierte Alstom einen Triebwagen mit Brennstoffzellenantrieb vor. Die NEB will den  Coradia iLint auf einige Strecken nördlich von ´Berlin einsetzen. Allerdings gibt es bei diesem Antriebskonzept ein Problem, was nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Die Herstellung von Wasserstoff ist sehr energieintensiv. Diesbezüglich suchte man nach eine umweltfreundlichen Lösung. Dabei kooperiert man mit dem Energieversorger Enertrag. Dieser erzeugt Energie ausschließlich aus Windkraft. Wenn Enertrag seinen Windstrom nicht in das Netz einspeist, wird dieser genutzt, um per Elektrolyse Wasserstoff zu erzeugen. Der wird dann als Energieträger in Tanks gespeichert. Er soll als Treibstoff für die Brennstoffzelle eingesetzt werden.


16.12.2017

Kommentar verfassen